Systemische Supervision Stuttgart

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“

(Paul Watzlawick)

Systemische Supervision

Als Fachkraft in Ihrem Beruf sind Sie jeden Tag gefordert, unterschiedliche Arbeitssituationen zu bewältigen.

Die systemische Supervision ist eine berufsbezogene, lösungsorientierte Beratungsmethode, die Sie dabei unterstützt, Ihr berufliches Handeln und Ihre Arbeitszufriedenheit zu verbessern.

Zielgruppen sind Personen, Gruppen und Teams aller psychosozialen Berufe.

Ich biete Supervision im Großraum Stuttgart sowohl aufsuchend als auch in meinen Räumlichkeiten in Leinfelden-Echterdingen an.

Folgende Formen der Supervision biete ich an:

  • Einzelsupervision
  • Gruppensupervision
  • Teamsupervision
  • Fallsupervision
  • Leitungssupervision
  • Moderation von Teamtagen

Mit meinem Angebot möchte ich Sie anregen:

  • den Blick im Berufsalltag für leichtere, effektivere und realistische Lösungen zu weiten,
  • mit Neugier über den Tellerrand eines eingefahrenen Berufsalltags zu schauen und neue Ressourcen und Möglichkeiten zu entdecken,
  • Sicherheit beim Berufseinstieg zu gewinnen,
  • sich von kräftezehrenden Arbeitsstrategien zu lösen, Hektik im Arbeitsalltag zu reduzieren und Burnout im Beruf vorzubeugen,
  • knifflige Fälle als spannende Herausforderungen wahrzunehmen und mit Elan anzugehen,
  • die Unterschiedlichkeit Ihres Teams für kreative Herangehensweisen zu nutzen,
  • Teamkonflikte aufzulösen und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern,
  • veränderbare und nicht veränderbare Arbeitsstrukturen zu unterscheiden und dementsprechend kräfteschonend Energien im Arbeitsalltag einzusetzen.

Ich arbeite mit dem systemisch lösungsorientierten Ansatz unter Einsatz unterschiedlicher und zur Fragestellung passender Methoden, zum Beispiel:

  • Reflecting Team
  • Genogramm
  • Systemische Aufstellungen
  • Time-line
  • Übungen zur Teamentwicklung

Ausgangspunkt ist dabei immer Ihr Auftrag und Beratungswunsch.

Selbstverständlich werden alle Informationen streng vertraulich behandelt. Die Ergebnisse der Supervisionen werden in regelmäßigen Abständen mit Ihnen ausgewertet.

Anfragen

Bei einem kostenlosen, ca. halbstündigen Vorgespräch können Sie mich und meine Arbeitsweise in der Supervision kennenlernen. Hierbei können geklärt werden:

  • Anlass und Beratungswunsch
  • Ziele und Möglichkeiten der Supervision
  • Dauer der Supervision, Häufigkeit und Abstände der Termine
  • Ort der Supervision
  • Kosten / Fahrtkosten

Kosten

  • Einzelsupervision: Pro Stunde werden 90 Euro berechnet, zzgl. Fahrtkosten
  • Gruppen- bzw. Teamsupervision: Pro Stunde werden 100 Euro berechnet, zzgl. Fahrtkosten

Der beharrliche Holzfäller aus „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“

Von Jorge Bucay

Es war einmal ein Holzfäller, der bei einer Holzgesellschaft um Arbeit vorsprach. Das Gehalt war in Ordnung, die Arbeitsbedingungen verlockend, also wollte der Holzfäller einen guten Eindruck hinterlassen.

Am ersten Tag meldet er sich beim Vorarbeiter, der ihm eine Axt gab und ihm einen bestimmten Bereich im Wald zuwies. Begeistert machte sich der Holzfäller an die Arbeit. An einem einzigen Tag fällte er achtzehn Bäume.

„Herzlichen Glückwunsch“, sagte der Vorarbeiter. „Weiter so.“ Angestachelt von den Worten des Vorarbeiters, beschloss der Holzfäller, am nächsten Tag das Ergebnis seiner Arbeit noch zu übertreffen. Also legte er sich in dieser Nacht früh ins Bett. Am nächsten Morgen stand er vor allen anderen auf und ging in den Wald. Trotz aller Anstrengung gelang es ihm aber nicht, mehr als fünfzehn Bäume zu fällen. „Ich muss müde sein“, dachte er. Und beschloss, an diesem Tag gleich nach Sonnenuntergang schlafen zu gehen.

Im Morgengrauen erwachte er mit dem festen Entschluss, heute seine Marke von achtzehn Bäumen zu übertreffen. Er schaffte noch nicht einmal die Hälfte.

Am nächsten Tag waren es nur sieben Bäume, und am übernächsten fünf, seinen letzten Tag verbrachte er fast vollständig damit, einen zweiten Baum zu fällen.

In Sorge darüber, was wohl der Vorarbeiter dazu sagen würde, trat der Holzfäller vor ihn hin, erzählte, was passiert war, und schwor  Stein und Bein, dass er geschuftet hatte bis zum Umfallen. Der Vorarbeiter fragte ihn: „Wann hast du denn deine Axt das letzte Mal geschärft?“ „Die Axt schärfen? Dazu hatte ich keine Zeit, ich war zu sehr damit beschäftigt, Bäume zu fällen.“

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